Freitag, 7. November 2008

Yes - we can! aka Yes - I can!!

I did it! :-)

Die Tür in der Küche geht wieder auf!

Voher:


Und so sieht's nu aus:




Hat ungefähr ne halbe Stunde gedauert bis ich das Silikon aus der Tür gepopelt hatte und ich hab mir sogar nicht mal das Messer, dass ich dafür benutzt hab ins Auge gestochen!

Außerdem hab ich heute noch ganz viel Geld ausgegeben - das war gar nicht so einfach, wie sich das jetzt anhört. Denn ich wollte ja nicht irgendeinen Scheiß, sondern was bestimmtes.

Nachdem Becci und ich, die letzten Tage so viel hin- und her gemehlt haben, wegen der Planung unseres NewYork-Ausflugs und eigentlich nichts erreicht haben, hab ich beschlossen die Sache heute an mich zu reißen. Nach vorheriger Erlaubnis von Becci versteht sich. Sie hatte zwar Couchsurfer angeschrieben, aber die haben alle nicht geantwortet. Außerdem heißt ja der blog auch nicht couchsurfing New York, sondern couchsurfingcanada.

Was nicht abgemacht war, war, dass ich einfach ohne nochmal zu fragen alles gebucht hab. Hab ich aber :-)
Juhu - Becci - wir fahren nach New York und wir schlafen im Hostel in Harlem!

Der Busfahrkartenverkäufer war ziemlich unfreundlich, aber um die Tickets übers Internet zu buchen, waren wir schon zu spät dran. Ich kann mir jetzt ungefähr vorstellen, wie sich Touristen fühlen, die bei der Deutschen Bahn ein Ticket kaufen wollen.




Also Bustickets sind gebucht und das Hostel vom 14.11. - 16.11. - wenn wir die Busse nehmen, die nachts fahren, haben wir volle 4 Tage in New York.

So hier nochmal ein Bild von meiner Straße:



À bientot!

Dienstag, 4. November 2008

enjoy fall

Mein Sonntag sah in gewisser Weise ähnlich wie mein Samstag aus, nur dass ich nicht allzu lange geschlafen hab, denn ich wollte mich noch mit Tobias treffen, der seinen vorletzten Tag in Vancouver hatte. Wir trafen uns am Broadway und ich zeigt ihm so ein bisschen meine Gegend und wir spazierten durch die herbstlichen Straßen und bekamen sogar ein paar Sonnenstrahlen ab. Zwischendurch besuchten wir Kris in seiner „Mix-Bäckerei“, die ich ja schließlich auch mal gesehen haben musste. Wir tranken schönen heißen Kaffee und durften sogar ein leckeres Sandwich made by Kris probieren :)
Er ist wirklich ganz anders, wenn andere Leute um ihn herum sind und er quasi gezwungen ist, höflich zu sein! Anschließend waren einkaufen, denn wir planten, ein oder zwei Bleche Pizza zum Dinner zu backen, was wir dann auch zu Hause machten. Später nahm Mike uns noch mit zu einem Uni-Footballspiel, bei dem er mitspielen würde, doch leider kam der Gegner nicht, sodass seine Mannschaft zwar das Spiel gewann und somit als Gruppenerster in die Play-offs einzieht, aber wir konnten Mike nicht spielen sehen.
Anstatt ein Footballspiel zu sehen, saßen wir dann noch bei Mike in der Garage und quatschten ein bisschen mit ihm und seinen Freunden, bis alle nach Hause fuhren. Am nächsten Morgen fuhr Tobias nach Whistler, wo er eine Wohnung gefunden hat und die Wintersaison über als Skilehrer arbeiten wird, nachdem er den Kurs abgeschlossen hat.
Ich war heute am Anfang des Tages eher faul und kuschelte in meinem Bett, denn draußen war es kalt, nass und ungemütlich. Als sich das Wetter aber besserte, spazierte ich wieder durch die Straßen und fand ein paar schöne Orte, von denen man fast ganz Downtown sehen kann.
Zum Sonnenuntergang bin ich dann bis zum Strand spaziert und konnte nicht nur die tollen Farben der Bäume, sondern auch des Himmels bewundern. Leider kann auch meine neue Kamera nicht annähernd die Atmosphäre einfangen, die am Strand herrschte, mit einer kühlen Briese um die Nase, den Geräuschen der Wellen, dem rosafarbenen Himmel auf der linken Seite und dem leuchtenden Downtown auf der rechten Seite. Aber wahrscheinlich kann das keine Kamera, denn das ist einfach ein Gefühl, das nicht in einem Foto festgehalten werden kann.
Bevor ich dann wieder nach Hause zurückkehrte, genoss ich noch meinen neuen Lieblingsfrappuccino (Pupkinspice) und las "How to be a Canadian" :)

Montag, 3. November 2008

Vorbei is mit Frischluft :-(

Montréal macht sich winterfest. So auch unsere WG. Cedric hat gestern alle Fenster versiegelt.



Zuerst werden, mit einer stinkenden (pooh) silikonähnlichen Masse, alle Ritzen abgedichtet. Danach wird doppelseitiges Klebeband rund um alle Fenster geklebt, damit darauf "Frischhaltefolie" geklebt werden kann. Die wird dann mit einem Fön erhitzt, damit sie sich zusammenzieht.
Ich würde ja mal sagen: sehr fortschrittlich!
Aber bei den Temperaturen und den undichten Fenstern hier, lieber so - als frieren.

Auf jeden Fall kann man jetzt den ganzen Winter über kein einziges Fenster in der Wohnung aufmachen, was bestimmt häufig dazu führt, dass der Smokedetector angeht. Der kann nähmlich nicht zwischen Kochdämpfen und Feuerqualm unterscheiden und so steht man dann neben der geöffneten Wohnungstür schuhanzieherwedelnderweise unter dem Feuermelder und hofft, dass das Tuten bald aufhört:-)

Ich kann dann jetzt auch nicht mehr auf dem Balkon rauchen, sondern muss immer runter auf die Straße :-( ...Ich schätze das führt zur weitestgehenden Einschränkung des Tabakkonsums je deutlicher sich der Temperaturabfall bemerkbar macht! :-)

Ich wohne übrigens direkt neben dem arabischen "Restaurant Bratwurst"!



Na, wenn das mal kein Zeichen ist.

Sonntag, 2. November 2008

Ich mal wieder :)

Nachdem ich 2 Monate fast durchgehend geschrieben habe, musste ich mal wieder eine kleine Pause einlegen und da doch ziemlich viel passiert ist in den letzten Tagen, nun wieder mal ein Bericht!

Dienstag:
Ich fuhr morgens mit dem Bus nach Granville Island, um endlich mein kleines Zimmerlein fertig zu stellen, denn langsam aber sicher, hatte ich doch keine Lust mehr auf den Shop und da nun meine letzten 2 Wochen in Vancouver bevor stehen, dachte ich mir, dass ich diese ja nicht komplett im Shop verbringen muss.
Jedenfalls bin ich auch wieder sehr weit gekommen mit meinem Zimmer, doch für die letzten Schritte brauche noch Hilfe, denn wie man eine Plexibox baut, weiß ich leider noch nicht.
Später bin ich dann noch nach downtown gefahren, dann ich hatte entdeckt, dass meine „neuen“ Stiefel, die ich mir hier in Vancouver gekauft hatte, einen riesigen Riss quer über die Seite hatten, bei dem ich die „Entstehung“ nicht ein mal mitbekommen hatte. Ich beschloss also in den Laden zurück zu gehen und wenigstens zu versuchen, die Schuhe umzutauschen. Ich hatte nicht viel Hoffnung und stellte mich schon auf eine Diskussion ein, als ich vollkommen überrascht feststellen konnte, dass es kein Problem ist, die Schuhe zurückzugeben. Ich hatte die Auswahl zwischen den gleichen Schuhen oder jedem anderen Paar im Laden, wenn ich die Differenz bezahlen würde und so entschloss ich mich für neue Stiefel, die höher und zudem auch noch viel wärmer sind :)

Mittwoch:
Morgens fuhr ich zusammen mit Mike nach Richmond, um in einen Second Hand Laden zu gehen, bei dem es auch billige Halloweenartikel gibt. Ich konnte ein Kleid und ein Shirt ergattern, mit dem ich in den kommenden Tagen noch einiges vorhatte, um es am Ende in ein tolles Halloweenkostüm zu verwandeln :) Mike kaufte auch ein paar Pullover, die er allerdings nicht als Kostüm umnähen wollte ;) Und als wir dann auch noch eine gute Perrücke für Kris gefunden hatten, setzte Mike mich im Shop ab.
Ich kam mit dem Bauen der Box für mein Modell nicht so richtig voran, denn Bernd hatte nicht viel Zeit, um mir helfen zu können, da er alle 5 Minuten einen Anruf entgegen nehmen musste und auch weiter an seinem Projekt arbeiten musste. Ryan wäre eine gute Hilfe gewesen, doch leider war auch er sehr beschäftig und zwar in dem anderen Shop.
Am Abend traf ich mich dann mit Tobias und seinen anderen deutschen Geburtstagsgästen in der Spaghetti Factory, wo er am Vormittag seine letzte Schicht hatte, um seinen 20. Geburtstag zu feiern. Anschließend waren wir noch für ein Geburtstagsbierchen aus bis wir alle nach Hause fuhren, denn die meisten von uns mussten am nächsten Tag ja wieder früh raus.

Donnerstag:
Ich hatte wirklich gehofft, mein Modell am Donnerstag endlich zu Ende stellen zu können, doch wieder wurde ich enttäuscht, denn ich konnte zwar ein bisschen an der Box arbeiten und die Holzplatte bearbeiten, aber zwischendurch sollte ich Bernd bei einigen Dingen helfen, wie zum Beispiel nach downtown fahren, um Stockwerke zu zählen! Am Nachmittag begann ich dann mit dem Umnähen der Kleider, die ich gekauft hatte und verbrachte den ganzen Abend damit, da ich nur mit der Hand nähen konnte.

Freitag:
Da Halloweenday war, stand ich früh auf, um Kris mit seinem Kostüm zu helfen, in dem er in die Schule gehen wollte. Da wahrscheinlich einige von euch den neuen Batman-Film noch nicht kennen, erkennt ihr Kris’ Kostüm nicht, aber er soll Joker als eine Krankenschwester darstellen, als die er in einer Szene verkleidet ist. Ich war für das Schneiden der Perrücke und das Makeup verantwortlich :) Im Shop konnte ich nun endlich meine Box fertig bauen und mit einer sehr merkwürdigen Maschine polieren, damit man keine Ecken, Kanten oder Kratzer sieht.
Nun ich mein Modell endlich komplett und ich konnte es gleich allen Leuten im Shop präsentieren und zeigen, wie stolz ich auf mein erstes eigenes Modell bin :D Ihr müsst euch nun noch einige Zeit gedulden, um es in Wirklichkeit betrachten zu können!
Ich machte nach dem Geburtstagsanruf bei Mama Schluss für den Tag und fuhr noch eine Weile nach downtown, wo ich mir eine neune tolle Digitalkamera kaufte :D Die ist ganz toll und blau!!! Meine Kamera ist zwar noch nicht sehr alt, aber leider ist der Blitz schon kaputt und meine Speicherkarte ist in der Kamera zersplittert, sodass ich nicht glaube, dass ich noch zu reparieren ist.
Wieder zu Hause machte ich mich dann wieder an meinem Kostüm zu schaffen, denn es musste ja bis zum Abend fertig werden.
Tobias kam dann später vorbei, um sein eigenes Kostüm anzuprobieren, dass ein Teil seines Geburtstagsgeschenkes von mir war. Als wir dann fertig umgezogen waren und wirklich wie zwei tolle Deutsche aussahen, machten wir uns auf den Weg zu Darci und Ryan. Mit den beiden zusammen fuhren wir dann zu einem Freund von Ryan, um uns mit ein paar anderen sehr lustig kostümierten Freunden auf den Abend einzustellen. Wir hatten Karten für eine große Halloweenkostümparty auf der Mainstreet, wo wir sehr viel Spaß hatten und endlich mal wieder getanzt haben.
Der Heimweg war etwas kompliziert, denn an Halloween und nicht allzu weit entfernt von downtown war es schwer ein Taxi zu bekommen, aber im Endeffekt haben wir es dann doch geschafft, eins zu bekommen, das uns alle 4 gut nach Hause bringen konnte.
Samstag:
Der Tag heute war nicht sehr aktiv, denn ich habe sehr lange geschlafen und obwohl es mir gut ging, hatte ich keine Ambitionen etwas zu unternehmen und so verbrachte ich den ganzen Tag zu Hause und es gibt nicht allzu viel zu erzählen ;)

Freitag, 31. Oktober 2008

Ahh - langsam fängt es an zu dämmern!

Gestern hab ich mich zu Fuß auf den Weg gemacht den Mount Royal zu erklimmen. Nachdem ich auf dem Hinweg schon fast dem Herztod erlag - ich muss wirklich aufhören zu rauchen - bin ich trotzdem ziemlich weit gekommen.

Und das beste daran ist, ist dass ich hier langsam mal n Plan hab, was wo ist:-)
Als ich dann beim Friedhof angkommen war (ich hatte keine Uhr dabeim, aber es waren ungefähr 3 Stunden vergangen) war mir doch etwas kalt und ich nahm den Bus, der zufälligerweise grade vorbeikam. Mit diesem fuhr ich ich zur Metro-Station "Mount-Royal" um von dort aus 11 Stationen zu "meiner" Metrostation zu fahren.

Ich glaub so viel bin ich schon lange nicht mehr gelaufen und zwischendurch hatte ich echt ein rotes Gesicht, falls man das auf dem Foto erkennen kann.





Happy Birthday Muddi!!!