Dienstag:
Mich hat in meiner letzten Woche noch einmal so richtig die Fotografierlust gepackt und so machte ich mich auf in Richtung Downtown, um einige der verblüffenden Skyscraper mit meiner Kamera festzuhalten. Vormittags war ich noch kurz mit Bernd im Shop, um einige Unterlagen auszudrucken und so konnte ich direkt von Granville-Island die Granville-Bridge laufen, auf der es sehr windig war, aber die auch einen tollen Ausblick liefert.
Leider war es wieder sehr bedeckt und die Wolken versperrten der Sonne das Durchkommen, trotzdem war nicht wirklich kalt und solange man in Bewegung blieb auch auf der Brücke kein Problem.
Ich schlenderte noch den halben Tag durch die Straße und setzte mich immer mal wieder irgendwo hin, um einfach nur die Leute um mich herum zu beobachten, was überall auf der Welt Spaß macht!
Mittwoch:
Gestern packte mich Sherry nach dem Frühstück ins Auto und fuhr mit mir nach Richmond, wo es doch tatsächlich sofort nach Halloween nur noch Weihnachtssachen einzukaufen gibt.
Von der 80%ig chinesischen Bevölkerung Richmonds hab ich überhaupt nichts mitbekommen, sondern schlenderte zusammen mit Sherry mal wieder durch Möbel- und Dekorationsläden.
Bevor wir wieder nach Vancouver fuhren, kaufte Sherry doch tatsächlich noch einen Weihnachtsbaum. Und nein, er kann nicht bis Weihnachten eingehen, denn er ist aus Plastik!
Ich war dann doch eher für richtige Bäume und so machten wir im Queen Elsibeth Park Halt, um die Natur zu genießen.
So ganz ohne Autos und Plastik, mit einfach nur dem Blick über die Stadt, aber ganz ohne Geräusche. Wären die Wolken mal wieder nicht gewesen, hätte das ein richtig perfekter Spaziergang sein können, aber es war trotzdem sehr schön und wieder einmal war ich verzaubert von der herbstlichen Farbenpracht:) 
Nachmittags plante ich dann mehr oder weniger die New-York-Reise zusammen mit Sarah, von der ihr ja auch schon gehört habt.
Ansonsten fühlte ich mich nicht so ganz top fit, weswegen ich versuche früh ins Bett zu gehen. Das gelang mir auch wirklich gut, nur leider konnte ich überhaupt nicht einschlafen und nach 1 Stunde herumwälzen, machte ich dann doch wieder eine DVD an.
Donnerstag:
Ausgeschlafen war ich heute zwar nicht, aber es ging mir schon gleich besser und ich hatte heute auch eine Aufgabe! Ich machte mir früh fertig und fuhr mal wieder nach Downtown, aber diesmal um Sharon und Kyden zu treffen. Sharon musste vor einem Gericht über eine ihrer Kundinnen aussagen, die Ärger mit einer Versicherung hat. So ganz habe ich da nicht durchgeblickt, aber Sharon war die einzige medizinische Unterstützung der Frau und außerdem total aufgeregt, so war sie schon mal erleichtert, dass ich in der Zeit, die sie im Gericht verbringen sollte, auf Kyden aufpassen konnte.
Ich war ehrlich gesagt auch ein bisschen aufgeregt, denn alleine in einem sehr stillen Gebäude mit dem kleinen Knirps war ich ja nun auch noch nie. Aber er war sehr artig, wachte zwar nach 3 Minuten auf, aber mit dem Fläschchen und dem Herumschieben und –tragen, fühlte er sich mit mir sehr wohl.
Eigentlich hatten Sharon und ich geplant, auf den Vancouver-Look-Out-Tower zu fahren, um einen Rundumblick auf Vancouver zu sehen, doch leider enttäuschte uns das Wetter sehr. Es schüttete den ganzen Tag wie aus Eimern und so konnte man nicht einmal die Berge sehen.
Wir änderten also spontan unsere Pläne und spazierten durch den größeren Läden (wie Wertheim) und hatten dann ein ausgiebiges Mittagessen! All you can eat Sushi während Kyden schlief, war richtig lecker und unterhaltsam, denn auch mit Sharon war ich vorher ja noch nicht allein unterwegs.
Dabei entdeckten wir viele Gemeinsamkeiten und hatten richtig viel Spaß zusammen, bis Kyden dann wieder aufwachte und etwas quengelig wurde. Aber da kam Robbie uns auch schon abholen, denn Oma und Opa wollten den Kleinen auch mal wieder zu Gesicht bekommen, was sehr praktisch war, denn so kam ich relativ trocken zu Hause an.
Spontan machte ich mich dann recht bald wieder auf, um mit Sherry ins Kino zu gehen. Leider wurde unser Film ausgerechnet heute nicht gespielt, da eine Sondervorstellung gezeigt wurde. So mussten wir uns schnell umentscheiden und sahen einen französischen Film, der für mich irgendwie kompliziert zu verstehen war, denn ich verstand Fetzen des gesprochenen Französischs, kam aber zum Teil nicht ganz mit den englischen Untertiteln hinterher. Aber alles in allem war es ein guter Film, den man aber nicht unbedingt sehen muss.
Heute Abend hab ich dann erstmal mit Sarah die neuerworbenen NY-Bustickets und die Hostelreservierung feiern :)
YEEEAY, Neeew York wir kommen!!!
Und jetzt hab ich Kopfschmerzen und da ich morgen nach Victoria fahren will, muss ich bald mal ins Bettchen, damit ich auch fit bin.
Also von mir gibt’s dann frühestens am Sonntagabend wieder etwas zu lesen, denn ich nehme diesmal meinen Laptop nicht mit auf die Insel.
Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende!
Mich hat in meiner letzten Woche noch einmal so richtig die Fotografierlust gepackt und so machte ich mich auf in Richtung Downtown, um einige der verblüffenden Skyscraper mit meiner Kamera festzuhalten. Vormittags war ich noch kurz mit Bernd im Shop, um einige Unterlagen auszudrucken und so konnte ich direkt von Granville-Island die Granville-Bridge laufen, auf der es sehr windig war, aber die auch einen tollen Ausblick liefert.
Leider war es wieder sehr bedeckt und die Wolken versperrten der Sonne das Durchkommen, trotzdem war nicht wirklich kalt und solange man in Bewegung blieb auch auf der Brücke kein Problem.
Ich schlenderte noch den halben Tag durch die Straße und setzte mich immer mal wieder irgendwo hin, um einfach nur die Leute um mich herum zu beobachten, was überall auf der Welt Spaß macht!Mittwoch:
Gestern packte mich Sherry nach dem Frühstück ins Auto und fuhr mit mir nach Richmond, wo es doch tatsächlich sofort nach Halloween nur noch Weihnachtssachen einzukaufen gibt.
Von der 80%ig chinesischen Bevölkerung Richmonds hab ich überhaupt nichts mitbekommen, sondern schlenderte zusammen mit Sherry mal wieder durch Möbel- und Dekorationsläden.
Bevor wir wieder nach Vancouver fuhren, kaufte Sherry doch tatsächlich noch einen Weihnachtsbaum. Und nein, er kann nicht bis Weihnachten eingehen, denn er ist aus Plastik!Ich war dann doch eher für richtige Bäume und so machten wir im Queen Elsibeth Park Halt, um die Natur zu genießen.
So ganz ohne Autos und Plastik, mit einfach nur dem Blick über die Stadt, aber ganz ohne Geräusche. Wären die Wolken mal wieder nicht gewesen, hätte das ein richtig perfekter Spaziergang sein können, aber es war trotzdem sehr schön und wieder einmal war ich verzaubert von der herbstlichen Farbenpracht:) 
Nachmittags plante ich dann mehr oder weniger die New-York-Reise zusammen mit Sarah, von der ihr ja auch schon gehört habt.
Ansonsten fühlte ich mich nicht so ganz top fit, weswegen ich versuche früh ins Bett zu gehen. Das gelang mir auch wirklich gut, nur leider konnte ich überhaupt nicht einschlafen und nach 1 Stunde herumwälzen, machte ich dann doch wieder eine DVD an.
Donnerstag:
Ausgeschlafen war ich heute zwar nicht, aber es ging mir schon gleich besser und ich hatte heute auch eine Aufgabe! Ich machte mir früh fertig und fuhr mal wieder nach Downtown, aber diesmal um Sharon und Kyden zu treffen. Sharon musste vor einem Gericht über eine ihrer Kundinnen aussagen, die Ärger mit einer Versicherung hat. So ganz habe ich da nicht durchgeblickt, aber Sharon war die einzige medizinische Unterstützung der Frau und außerdem total aufgeregt, so war sie schon mal erleichtert, dass ich in der Zeit, die sie im Gericht verbringen sollte, auf Kyden aufpassen konnte.
Ich war ehrlich gesagt auch ein bisschen aufgeregt, denn alleine in einem sehr stillen Gebäude mit dem kleinen Knirps war ich ja nun auch noch nie. Aber er war sehr artig, wachte zwar nach 3 Minuten auf, aber mit dem Fläschchen und dem Herumschieben und –tragen, fühlte er sich mit mir sehr wohl.Eigentlich hatten Sharon und ich geplant, auf den Vancouver-Look-Out-Tower zu fahren, um einen Rundumblick auf Vancouver zu sehen, doch leider enttäuschte uns das Wetter sehr. Es schüttete den ganzen Tag wie aus Eimern und so konnte man nicht einmal die Berge sehen.
Wir änderten also spontan unsere Pläne und spazierten durch den größeren Läden (wie Wertheim) und hatten dann ein ausgiebiges Mittagessen! All you can eat Sushi während Kyden schlief, war richtig lecker und unterhaltsam, denn auch mit Sharon war ich vorher ja noch nicht allein unterwegs.
Dabei entdeckten wir viele Gemeinsamkeiten und hatten richtig viel Spaß zusammen, bis Kyden dann wieder aufwachte und etwas quengelig wurde. Aber da kam Robbie uns auch schon abholen, denn Oma und Opa wollten den Kleinen auch mal wieder zu Gesicht bekommen, was sehr praktisch war, denn so kam ich relativ trocken zu Hause an.
Spontan machte ich mich dann recht bald wieder auf, um mit Sherry ins Kino zu gehen. Leider wurde unser Film ausgerechnet heute nicht gespielt, da eine Sondervorstellung gezeigt wurde. So mussten wir uns schnell umentscheiden und sahen einen französischen Film, der für mich irgendwie kompliziert zu verstehen war, denn ich verstand Fetzen des gesprochenen Französischs, kam aber zum Teil nicht ganz mit den englischen Untertiteln hinterher. Aber alles in allem war es ein guter Film, den man aber nicht unbedingt sehen muss.Heute Abend hab ich dann erstmal mit Sarah die neuerworbenen NY-Bustickets und die Hostelreservierung feiern :)
YEEEAY, Neeew York wir kommen!!!
Und jetzt hab ich Kopfschmerzen und da ich morgen nach Victoria fahren will, muss ich bald mal ins Bettchen, damit ich auch fit bin.
Also von mir gibt’s dann frühestens am Sonntagabend wieder etwas zu lesen, denn ich nehme diesmal meinen Laptop nicht mit auf die Insel.
Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende!




Zwischendurch besuchten wir Kris in seiner „Mix-Bäckerei“, die ich ja schließlich auch mal gesehen haben musste. Wir tranken schönen heißen Kaffee und durften sogar ein leckeres Sandwich made by Kris probieren :)
Anschließend waren einkaufen, denn wir planten, ein oder zwei Bleche Pizza zum Dinner zu backen, was wir dann auch zu Hause machten. 
Später nahm Mike uns noch mit zu einem Uni-Footballspiel, bei dem er mitspielen würde, doch leider kam der Gegner nicht, sodass seine Mannschaft zwar das Spiel gewann und somit als Gruppenerster in die Play-offs einzieht, aber wir konnten Mike nicht spielen sehen.
Am nächsten Morgen fuhr Tobias nach Whistler, wo er eine Wohnung gefunden hat und die Wintersaison über als Skilehrer arbeiten wird, nachdem er den Kurs abgeschlossen hat.
Als sich das Wetter aber besserte, spazierte ich wieder durch die Straßen und fand ein paar schöne Orte, von denen man fast ganz Downtown sehen kann.
Leider kann auch meine neue Kamera nicht annähernd die Atmosphäre einfangen, die am Strand herrschte, mit einer kühlen Briese um die Nase, den Geräuschen der Wellen, dem rosafarbenen Himmel auf der linken Seite und dem leuchtenden Downtown auf der rechten Seite. Aber wahrscheinlich kann das keine Kamera, denn das ist einfach ein Gefühl, das nicht in einem Foto festgehalten werden kann.


Ich beschloss also in den Laden zurück zu gehen und wenigstens zu versuchen, die Schuhe umzutauschen. Ich hatte nicht viel Hoffnung und stellte mich schon auf eine Diskussion ein, als ich vollkommen überrascht feststellen konnte, dass es kein Problem ist, die Schuhe zurückzugeben. Ich hatte die Auswahl zwischen den gleichen Schuhen oder jedem anderen Paar im Laden, wenn ich die Differenz bezahlen würde und so entschloss ich mich für neue Stiefel, die höher und zudem auch noch viel wärmer sind :)
Mike kaufte auch ein paar Pullover, die er allerdings nicht als Kostüm umnähen wollte ;) Und als wir dann auch noch eine gute Perrücke für Kris gefunden hatten, setzte Mike mich im Shop ab.
Anschließend waren wir noch für ein Geburtstagsbierchen aus bis wir alle nach Hause fuhren, denn die meisten von uns mussten am nächsten Tag ja wieder früh raus.
Am Nachmittag begann ich dann mit dem Umnähen der Kleider, die ich gekauft hatte und verbrachte den ganzen Abend damit, da ich nur mit der Hand nähen konnte.
Im Shop konnte ich nun endlich meine Box fertig bauen und mit einer sehr merkwürdigen Maschine polieren, damit man keine Ecken, Kanten oder Kratzer sieht.
Ihr müsst euch nun noch einige Zeit gedulden, um es in Wirklichkeit betrachten zu können!
Als wir dann fertig umgezogen waren und wirklich wie zwei tolle Deutsche aussahen, machten wir uns auf den Weg zu Darci und Ryan. Mit den beiden zusammen fuhren wir dann zu einem Freund von Ryan, um uns mit ein paar anderen sehr lustig kostümierten Freunden auf den Abend einzustellen. 
Wir hatten Karten für eine große Halloweenkostümparty auf der Mainstreet, wo wir sehr viel Spaß hatten und endlich mal wieder getanzt haben.